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17.08.2016, 20:32 Uhr
Zusage für einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz im Kindergarten oder in der Krippe oder bei einer Tagesmutter
Die CDU in Sarstedt will, dass junge Familien möglichst lange im Voraus eine verbindliche Zusage für einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz im Kindergarten oder in der Krippe oder bei einer Tagesmutter erhalten. Hierzu sollen auf Antrag der CDU vom 15.06.2016 in den Gremien des Stadtrates die erforderlichen Maßnahmen geprüft und beschlossen werden. Bisher hat Bürgermeisterin Brennecke (SPD) aber nicht zu einer Beratung des Jugend- und Sozialausschusses eingeladen und wird es wohl auch vor der Kommunalwahl am 11. September nicht mehr tun. Die Fragen der CDU nach dem derzeitigen Verfahren bei der Zusage eines Betreuungsplatzes hat sie ebenfalls seit Monaten nicht beantwortet.

CDU-Fraktion                                                                   Sarstedt, den 15.06.2016
im Rat der Stadt Sarstedt

Stadt Sarstedt
Rathaus
Frau Bürgermeisterin Brennecke
31157 Sarstedt

Antrag zur Tagesordnung und Anfrage nach § 56 NKomVG
Sehr geehrte Frau Brennecke,
wir bitten Sie,
1. den Beratungspunkt
„Bedarfsgerechte Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege“
in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Jugend- und Sozialausschuss und anschließend in die folgende Sitzung a) des Verwaltungsausschusses und b) des Stadtrates aufzunehmen
und
2. um Beantwortung folgender Fragen:
Wie viele Tagesmütter waren nach Ihren Kenntnissen jeweils in den Jahren 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 in Sarstedt tätig und wie viele sind es derzeit?
Wie viele Kinder aus Sarstedt sind nach Ihren Kenntnissen jeweils in den Jahren 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 mit einer Zusage der Stadt Sarstedt zu den Betreuungskosten in welchen Orten außerhalb von Sarstedt von einer Tagesmutter betreut worden und wie ist es derzeit?
Von wem erhalten die Eltern eine verbindliche Zusage für einen Kindergarten-  oder Krippenplatz  a) der Stadt und b) der freien Träger?
Wie ist in Sarstedt organisiert, dass möglichst langfristig Zusagen auf einen Betreuungsplatz in einer bestimmten Einrichtung und möglichst in der gewünschten Einrichtung gegeben werden können?
Wie langfristig wird derzeit im Voraus a) grundsätzlich ein Betreuungsplatz in Sarstedt und b) ein Betreuungsplatz in einer bestimmten Einrichtung zugesagt?
In welchem Umfang darf die Stadt über Kindergartenplätze disponieren, die von freien Trägern angeboten werden? Gibt es dazu Vereinbarungen zwischen der Stadt und den freien Trägern?
Welche Betreuungszeiten werden derzeit über die üblichen Betreuungszeiten hinaus von welchen Einrichtungen angeboten?
Wird erfasst, in wie vielen Fällen nicht dem Wunsch entsprochen wird
a) nach einem bestimmten Kindergarten, b) nach einer bestimmten Krippe, c) nach einer Tagesmutter, d) nach der gewünschten Betreuungszeit?
Wie viele Kinder, die nicht in Sarstedt wohnen, nutzen in Sarstedt a) eine Kindergartenplatz und b) einen Krippenplatz?
7. Das Betreuungsentgelt für die Kindertagespflege ist vom Landkreis ab dem 01.01.2016 von 4 € auf 4,20 € erhöht worden. Welche finanziellen Auswirkungen hat dies für Sarstedt?


Begründung:
Die Nachfragen nach einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung im Kindergarten oder in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Nach uns vorliegenden Informationen ist es erforderlich, das Betreuungsangebot in Sarstedt insgesamt zu untersuchen und im erforderlichen Umfang mit dem Ziel zu erweitern, ein flexibles und familienfreundliches Betreuungsangebot auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten vorzuhalten. Zudem sollte für die Planungssicherheit junger Familien angestrebt werden, möglichst langfristig im Voraus einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz zuzusagen.
Nach unserer Informationen ist die Zahl der Tagesmütter in Sarstedt drastisch gesunken. Derzeit sind hier nur noch zwei Tagesmütter freiberuflich tätig. Diese Entwicklung ist umzukehren, damit tatsächlich die nach dem Gesetz vorgesehene Wahlfreiheit zwischen einer Betreuung in einem Kindergarten usw. oder bei einer Tagesmutter gegeben ist.
Die zuvor genannten Untersuchungen können auch genutzt werden, um die in den Gremien des Kreistages laufenden Beratungen zum Thema Tagesmütter zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Friedhelm Prior
Fraktionsvorsitzender



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